Zahlreiche Handy-Provider bieten ihren Kunden neben klassischen Handy-Verträgen auch Prepaid-Tarife, bei denen keine monatliche Grundgebühr, sondern lediglich die Telefonkosten berechnet werden. Allerdings sind die Tarife hinsichtlich der Verbindungspreise, der Kartenpreise sowie der vorhandenen Flatrate-Optionen sehr unterschiedlich gestaltet, weshalb es sich lohnt, die vorhandenen Prepaid-Tarife einem Vergleich zu unterziehen.
Welche Faktoren in den Preisvergleich einbezogen werden sollten
Die wichtigste Größe beim Vergleich der Prepaid-Tarife sollten natürlich die Verbindungspreise sein, die ins Festnetz, ins eigene Mobilfunknetz sowie in fremde Netze berechnet werden. Gleiches gilt für die Preise pro SMS. Diese variieren derzeit zwischen 8,5-15 Cent pro Minute bzw. pro SMS. Daneben lohnt es sich aber auch, die weiteren Tarifmerkmale zu prüfen und zu vergleichen. Hierzu gehört beispielsweise, in welchem Netz (T-Netz, Vodafone, E-Plus) telefoniert wird, ob die Mobilfunkabfrage Kosten verursacht und ob die alte Rufnummer zum neuen Anbieter mitgenommen werden kann. Zudem sind die Verbindungspreise innerhalb des gleichen Anbieters oft günstiger, weshalb ein Anbieter gewählt werden sollte, dem bereits viele Kunden vertrauen.
Da Handybesitzer ihr Gerät mittlerweile nicht mehr nur zum telefonieren, sondern auch für das Versenden von E-Mails und das Chatten im Internet nutzen, sollten bei einem Prepaid-Tarif-Vergleich auch die jeweiligen Datenkosten (pro Minute oder pro MB) geprüft werden. Beim Abschluss eines Prepaid-Tarif-Vertrages wird von den Anbietern ein einmaliger Kartenpreis zwischen 4,90 – 15 Euro berechnet, wobei vielfach ein Startguthaben in gleicher Höhe gewährt wird. Mitunter kann das Startguthaben, welches mit den Telefonkosten oder den SMS-Kosten verrechnet wird, auch höher ausfallen, wobei es sich hierbei oft um zeitlich begrenzte Aktionen der jeweiligen Anbieter handelt.
Prepaid-Tarife mit oder ohne Flatrate
Je nach Wunsch des Kunden können Prepaid Tarife sowohl mit wie auch ohne Flatrate beantragt werden. Wird keine Flatrate gewünscht, werden die getätigten Telefonate mit den jeweiligen Minutenpreisen abgerechnet. Flatrates hingegen haben den Vorteil, dass zumindest Telefonate ins eigene Netz sowie ins Festnetz kostenlos getätigt werden können, lediglich Verbindungen in fremde Mobilfunknetze werden berechnet. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Verbindungspreise in diesem Fall zwischen 8-19 Cent pro Minute betragen können und damit vergleichsweise hoch sind. Eine Flatrate lohnt sich somit nur dann, wenn der Großteil der Angerufenen im gleichen Netz telefoniert oder wenn vornehmlich Festnetznummern gewählt werden.
